Wie das Jahr für mich begann und ein paar motivierende Worte

Hallo meine Lieben.

Ich habe mich mal dazu entschlossen euch ein kleines Life Update zu geben, da ich schon etwas länger keinen etwas persönlicheren Blog-post geschrieben habe.

Wir haben nun Ende Februar und mir kommt es schon so vor, als wäre mindestens ein halbes Jahr vergangen nach Neujahr. Doch die Zeit sieht sich irgendwie, es scheint nicht vorwärts zu gehen. Viele haben sicherlich mitbekommen, dass ich einen sehr schwierigen Start ins neue Jahr hatte. Es fing schon im Dezember kurz vor Weihnachten an, dass meine Oma ins Krankenhaus kam, natürlich kam bei mir allein schon deswegen keine weihnachtliche Stimmung auf. Nach dem das neue Jahr startete habe ich mir so viel vorgenommen, gute Vorsätze und ganz viele tolle Ziele hatte ich, leider konnte ich mich nicht mehr drauf konzentrieren, da meine Oma auch im neuen Jahr nicht mehr aus dem Krankenhaus kam.

Ja, kann sein, dass viele von euch jetzt sagen werden, dass dies hier nicht reingehört, aber dies ist meine Art noch mal die ganzen Geschehnisse zu verarbeiten. Ich habe gelernt, dass es besser ist über solche dinge zu reden, anstatt Sie in sich reinzufressen. Naja, jedenfalls nach solch traurigen Neuigkeiten ist für mich erstmal eine Welt zusammengebrochen. Dass vor mir eine wichtige Klausuren-Phase stand habe ich ihn diesen Momenten komplett ausgeblendet. So habe ich mir mein Jahresanfang sicherlich nicht vorgestellt.

Nun neben einigen Familiären Problemen kamen bei mir die Probleme in der Uni auf.

Im Prinzip waren sie schon immer da, mein Studiengang ist einfach super anspruchsvoll und verlangt mir sehr viel Zeit und Intensives lernen ab. Ich habe es verdrängt, verdrängt, dass ich nicht mehr so richtig hinterher kam. Ich war super unvorbereitet und wusste aber, dass ich diese Klausuren bestehen musste. Im Endeffekt habe ich mir so einen druck gemacht, dass ich mich nicht mal mehr konzentrieren konnte. 2017 fing auf jeden Fall schon mal gut an. Und das war nur im Januar! Das Jahr hatte gerade erst Angefangen und ich hatte so auf einen guten Start gehofft, doch leider ist das Leben kein Wunschkonzert.

Die ganzen Vorfälle haben mir sehr zugesetzt und ich konnte mich den ganzen Monat über nicht aufraffen. In mir herrschte ein innerlicher Konflikt, ich wusste einfach nichts mehr mit mir anzufangen. Ich habe an mir und all meinen Taten gezweifelt, bin wochenlang nicht zum Sport gegangen, habe mich schlecht ernährt und bin schlussendlich Krank geworden. Und zwar so stark, wie lange nicht mehr! Im  Endeffekt lag ich zwei Wochen komplett flach und meine Klausuren rückten immer näher. Ich war überfordert und verzweifelt. Ich sag es erneut: super Start ins neue Jahr – Danke!

Langsam aber scheint sich alles zu normalisieren. Ich habe auch meine Zeit gebraucht um über einige Dinge nach zu denken und mir darüber klar zu werden. Was will ich wirklich machen, wo soll ich mich  hinbewegen und worunter soll ich einen Schlussstrich ziehen.

Und die Moral von der Geschicht..

Was ich im Endeffekt mit diesem Beitrag sagen möchte, oder eher zeigen will ist, dass es nicht bei jedem immer rund im Leben läuft. Sogar bei mir nicht. Viele schreiben mir immer wie ich das alles hinbekomme, alles unter einen Hut bekomme. Was aber viele vergessen ist, dass die Social Media Welt nicht real ist. Niemand möchte über die Schattenseiten seines Lebens reden oder diese zeigen. Es wird immer alles auf heile, tolle Welt gemacht. Vor allem unter Bloggern entsteht der Druck, dass man in gewisser Weise ein Vorbild ist, somit muss man die Leute motivieren und positiv beeinflussen, dh. man hält die negativen Seiten raus und redet nicht drüber.

Ich finde man muss aber vor allem als Blogger ehrlich sein und auch man sich selber und seinen Follower zugestehen, dass nicht immer alles glatt läuft. Man ist eben auch nur ein Mensch.

Am Ende kommt es auf euch an. Wie oft ihr nach solchen Rückschlägen wieder aufstehen könnt. Ich habe durch diese zeit gelernt, dass ich nicht aufgeben soll. Nach jedem Rückschlag muss ich wieder aufstehen und weiter machen, denn niemand wird dies für mich übernehmen. Nach dem Regen kommt immer die Sonne – vergesst das nicht.

Ich wusste auch nicht, was noch schlimmeres kommen kann und bin froh dass sich auch alles wieder langsam zum positiven wendet. Wir haben endlich eine Zusage für eine neue Wohnung und werden ganz bald umziehen, diesen Punkt werde ich als Wendepunkt nutzen. Das wird der Punkt sein, an dem ich mich von den Dingen trennen werde, die mir nicht gut tun und mich mehr den Sachen zu wende, die mich glücklich machen. – und bis dahin stay tuned! <3

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One thought on “Wie das Jahr für mich begann und ein paar motivierende Worte

  • Reply INMORTALITAS März 9, 2017 at 7:07 pm

    Uff, das klingt ja nach einem klasse Start ins neue Jahr… Ich hoffe, dass dieses Tief nun endlich vorbei ist. Schön, dass du aus der ganzen Sache aber noch etwas positives gemacht hast und neue Kraft schöpfst. Leider ist das Leben wirklich kein Wunschkonzert. Bei mir läuft es im Moment ähnlich: Klausuren rücken näher, Projekte müssen zu Ende gebracht und abgegeben werden etc., doch ich kann mich nicht aufraffen und mental fühle ich mich eher mäßig. Hoffentlich kommt die Sonne bald. 🙂

    Liebe Grüße. x

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